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Wenn Asthma den Atem raubt

asthmaMehr als sechs Millionen Asthmatiker gibt es in Deutschland. Die körpereigenen Abwehrzellen sehen eigentlich harmlose Stoffe als Feinde an

Husten, der sich bei körperlicher Belastung oder Kälte verstärkt, anfallsartige Atemnot begleitet von einem pfeifenden Geräusch und dazu ein schleimiger Auswurf – die typischen Symptome für Asthma. Die Krankheit breitet sich immer weiter aus. Betroffene sollten die Krankheit Ernst nehmen.

Wer es nicht selbst schon einmal erlebt hat, kann es sich kaum vorstellen: Der Atem stockt, die Brust wird eng, entsetzlicher Husten kriecht die Luftröhre hinauf. Es ist so, als müsste man den lebensnotwendigen Sauerstoff durch einen dünnen Strohhalm ziehen. Betroffene können zwar ein-, aber nicht mehr ausatmen. Manche Anfälle dauern nur wenige Sekunden, sie können sich aber auch Stunden hinziehen.

Bei Asthma kommt es durch unterschiedliche Reize zu einer überbordenden Reaktion der Atemwege. Das Bronchialgewebe setzt im Übermaß entzündungsfördernde Botenstoffe frei. Diese lösen gleich mehrere verhängnisvolle Reaktionen aus: die Muskulatur der Atemwege verkrampft sich, die entzündete Bronchialschleimhaut schwillt an und die Bronchialdrüsen produzieren übermäßig viel Schleim, der die Atemwege verstopft.

Schuld sind Umwelteinflüsse und die genetische Veranlagung. Ist ein Elternteil betroffen, liegt das Risiko für das Kind bei 25 Prozent ebenfalls daran zu erkranken. Leiden beide Elternteile, steigt das Erkrankungsrisiko sogar auf 50 Prozent. Doch viel wichtiger: In mehr als 85 Prozent der Fälle ist die Krankheit allergisch bedingt. Die körpereigenen Abwehrzellen sehen eigentlich harmlose Stoffe als Feinde an und bekämpfen sie.

Ein Anfall entwickelt sich meist binnen weniger Minuten. Es beginnt mit Kurzatmigkeit und trockenem Husten. Die Ausatmung ist verlängert und wird oft von einem Pfeifen begleitet. Bei einem schweren Asthmaanfall kommt es zur einer Unterversorgung mit Sauerstoff und es droht Lebensgefahr.

Jedem Asthmatiker ist unbedingt zu empfehlen, sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Asthma ist heute eine beherrschbare chronische Krankheit. Zu den wichtigsten Pfeilern einer erfolgreichen medikamentösen Behandlung gehört eine effektive Entzündungshemmung. Medizinern steht dafür ein ganzes Arsenal wirksamer Medikamente zu Verfügung. Als begleitende Therapie können auch natürlich vorkommende Substanzen zum Einsatz kommen. Wirkstoffe wie Triterpene und Germanium, wie sie in Reishi-Pilz-Extrakten vorhanden sind, können regulierend eingreifen. Das haben gleich zwei im Jahr 2013 veröffentlichte US-Studien am berühmten Mount Sinai Krankenhaus in New York gezeigt.

Und auch wenn es paradox klingt: Asthmatiker sollte sich regelmäßig und moderat sportlich betätigen. Nicht nur weil Immobilität die Lunge schwächt, sondern auch weil sportliche Menschen schneller und intensiver schwitzen. US-Forscher der Universität von Michigan fanden heraus, dass Menschen, die beim Sport stark schwitzen, seltener unter Belastungsasthma leiden. Der Grund: ihre Atemwege sind stets gut befeuchtet. Dadurch sinkt das Risiko für einen Anfall.

Neue Erkenntnisse auch in Sachen Ernährung. Wer unter Asthma leidet, sollte weitestgehend auf Fast-Food verzichten. Wissenschaftler der kanadischen Universität von Alberta konnten einen direkten Zusammenhang von Fast Food und Asthma nachweisen. Sie geben dem hohen Salz- und Fettgehalt die Schuld. Übergewichtige Menschen tun gut daran abzuspecken, weil das Zuviel an Pfunden bewirken kann, dass Medikamente schlechter wirken, haben US-Forscher am Kaiser Permanente Institut in Oregon herausgefunden.

Reishi-Pilz-Extrakte gibt es hier.