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Übeltäter Cholesterin

cholesterin

Ohne den Fettstoff kommen wir nicht aus. Doch zu hohe Werte gelten als Hauptursache für Herzinfarkt und Schlaganfall

Vernünftige Ernährung und ein Plus an Bewegung kann gefährlich hohe Blutfettspiegel senken. Doch oft reicht das nicht aus. Dann helfen Medikamente. Aber auch natürlich vorkommende Substanzen können Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben.

„Denk an Deine Cholesterinwerte!“ Wer kennt nicht den wohlgemeinten Spruch am Frühstückstisch, wenn man gerade sein Ei köpfen will. Dabei haben Ernährungswissenschaftler längst Entwarnung gegeben. Eier sind nicht so gefährlich. Trotzdem löst das Wort Cholesterin bei vielen Menschen immer noch ein mulmiges Gefühl aus. Gilt der in allen tierischen Zellen vorkommende Naturstoff doch als heimtückischer Bösewicht. Schließlich trägt er die Hauptschuld an tausenden von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Cholesterin pauschal zu verteufeln, ist aber trotzdem falsch, denn die fettähnliche Substanz ist für den Körper auch ungeheuer wichtig.

Keine Zelle und kein Organ, kommt ohne den in Verruf geratenen Stoff aus. Es ist ein wichtiger Baustein unseres Körpers, den wir für unsere Zellhüllen, Hormone und die Galle benötigen. Denn aus Cholesterin bildet die Galle die Gallensäuren. Die braucht der Mensch, um fetthaltige Nahrung im Darm aufzulösen. Damit es auch im ganzen Körper verfügbar ist, sind Darm und Leber dafür verantwortlich aus dem reinen Cholesterin Eiweiß-Fett-Kügelchen (Lipoproteine) zu formen. Alle Zellen des menschlichen Körpers besitzen spezielle Fangarme, mit denen sie besonders cholesterinreiche Lipoproteine schnappen, ausplündern und verwerten können.

Je nach ihrer Zusammensetzung unterscheidet man HDL-Cholesterin (HDL steht für high densitity Lipoprotein, zu deutsch Lipoproteine mit hoher Dichte) und LDL-Cholesterin (LDL steht für low density Lipoprotein, abgekürzt Lipoproteine mit niedriger Dichte). HDL gilt auch als das „gute“ Cholesterin. Es hat die Aufgabe überschüssiges Cholesterin von den Gefäßen zurück zur Leber zu bringen, wo es unschädlich gemacht und entsorgt wird. Das „böse“ LDL dagegen lagert sich an den feinen Gefäßwänden an und führt so zur Arterienverkalkung.

Bei gesunden Menschen sollte der HDL-Wert über 40 und der LDL-Wert unter 160 liegen. Liegen bereits Herzerkrankungen oder ein Diabetes vor, sollte der Wert unter 130, in manchen Fällen sogar noch niedriger sein. Leider verursachen erhöhte LDL-Werte keine Beschwerden. Ab dem 35. Lebensjahr sollte deshalb auch jeder seine Blutfettwerte kennen, raten Ärzte. Denn wenn sich Cholesterin an den Gefäßwänden anlagert, entsteht so etwas wie ein Schwelbrand. LDL lockt Entzündungsstoffe in die Gefäßwand. Folge: Das Endothel – die innerste Zellschicht der Gefäße – zerfleddert und verdickt sich. Verdickte Gefäße bedeuten weniger Platz fürs Blut. Der Herzmuskel bekommt nicht mehr genug Sauerstoff, es tritt eine schmerzhafte Herzenge auf, auch Angina pectoris genannt. Verschließt sich das Gefäß komplett, kommt es sogar zu einem Herzinfarkt. Ein hoher HDL-Wert hingegen bietet sogar einen gewissen Schutz vor Herzkreislauferkrankungen.“
Die Anfälligkeit für einen zu hohen Cholesterinspiegel kann vererbt werden. Meist ist jedoch fettreiche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel schuld an zu hohen Werten. Deshalb ist es auch so wichtig Pfunde zu verlieren, die Fettzufuhr einzuschränken und vermehrt Ballaststoffe aufzunehmen. In vielen Fällen lässt sich der Cholesterinspiegel damit deutlich senken.

Wer es nicht schafft, seine Cholesterinwerte auf natürliche Weise zu senken oder schon mal einen Infarkt hatte, muss Medikamente nehmen. Einfluss auf den Cholesterinspiegel können auch natürliche Substanzen, wie die in Reishi-Pilz vorkommende Nukleinsäure Eritadenin haben. Das haben klinisch kontrollierte Studien in China und der Schweiz gezeigt.

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