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Die Mykotherapie

mykotherapiePilze sind mehr als nur eine Gaumenfreude. In der Naturheilkunde gewinnen Pilzextrakte zur Vorbeugung oder Therapie von Krankheiten immer mehr an Bedeutung. Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe

Lange stritten Biologen darüber, ob Pilze Pflanzen sind oder doch andere Lebewesen. Pilzzellen enthalten kein Chlorophyll und so ist die Pflanzen typische Photosynthese nicht möglich. Mittlerweile besetzen sie ein ganz eigenes Segment: Pilze sind Pilze und genauso wie Obst und Gemüse sehr gesund. Sie enthalten neben Eiweiß viele Vitamine und Mineralstoffe, sind kalorienarm und deshalb auch ideal, um ein paar Pfunde zu verlieren. Ihr geringer Natrium- und Puringehalt sowie ihre verschwindend kleine Menge an Glukose können sich  bei Bluthochdruck, Diabetes und Herzproblemen vorteilhaft auswirken. Ihr größter Trumpf sind allerdings die sekundären Inhaltsstoffe: Es scheint, als könnten die hochaktiven Substanzen, mit deren Hilfe Pilze Nährstoffe aus den unterschiedlichsten Substraten herauslösen, sich positiv auf viele Beschwerden auswirken.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin schreibt man vor allem den Pilzen, die auf Bäumen wachsen, eine besondere Bedeutung für das Wohlbefinden zu. Mittlerweile interessieren sich auch westliche Forscher dafür, vor allem für die in Pilzen enthaltenen Polysaccharide beziehungsweise Beta-Glukane. Dabei handelt es sich um langkettige Zuckerverbindungen.
Sie können regulierenden Einfluss auf das Immunsystem nehmen. Reishi-Pilz-Extrakte enthalten besonders viel Beta-Glukane.

Buchtipp: Apotheke der Heilpilze: Kompendium der Mykotherapie: Einsatzmöglichkeiten der wichtigsten Vitalpilze in Prävention und Therapie von Professor Jan Lelley und Beate Berg. Naturaviva-Verlag, 19,90 Euro